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Herzlich willkommen!

 

Unser Team von qualifizierten professionellen

Pflegekräften steht bereit zu Ihrer individuellen

Pflege und Betreuung zu Hause.

 

Lassen Sie sich von unseren Spezialisten beraten,

welche Leistungen für Sie am besten passen und welche Leistungsansprüche sich aus

den Pflege- und Krankenversicherungen für Sie ergeben.

 

Wir betreuen Patienten individuell nach den jeweiligen Bedürfnissen in ganz Emden und den

Randbezirken zu Hause in den eigenen vier Wänden, wenn es aus gesundheitlichen Gründen

oder im fortgeschrittenen Alter nicht mehr alleine geht.

 

Wir sind zugelassen bei allen Kassen und Sozialämtern und arbeiten mit allen Ärzten

und Einrichtungen der gesundheitlichen Versorgung im Raum Emden und Umgebung zusammen.

 

Ulrike Sasse-Eker

und das professionelle Pflegeteam

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Besuchen Sie uns in unserem zentral in Emden

gelegenen Büro direkt am Markt beim großen

Anker.

 

Für Beratungen und Informationsgespräche bitte

vorher telefonische Terminabsprache, damit wir

für Sie ausreichend Zeit einplanen können.

Überblick der Pflegemöglichkeiten ab 2017

 

Grundsätzlich kann man nach aktuellem Stand von drei Bausteinen

in der ambulanten Pflege ausgehen:

 

  1. Leistungen der häuslichen Krankenpflege

    (SGB V = Krankenkassen)

  2. Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung

    (SGB XI= Pflegekassen)

  3. Private Pflegeleistungen und Hilfsangebote zur Alltagsbewältigung (Private Leistungsabrechnung)

 

  1. Häusliche Krankenpflege

Häusliche Krankenpflege durch einen Pflegedienst wird als Regelleistung der Krankenkasse grundsätzlich immer dann voll übernommen, wenn:

 

  • ein Patient dadurch früher aus dem Krankenhaus entlassen werden kann

  • ein Krankenhausaufenthalt vermieden werden kann

  • der Arzt bei der Behandlung dadurch unterstützt und entlastet wird

    Alle Pflegeleistungen müssen aber immer vorher vom jeweils behandelnden Arzt verordnet werden!

 

Es wird dabei unterschieden nach:

 

  • Behandlungspflege (z.B. Wundversorgung, Kompressionsstrümpfe an- und ausziehen, Medikamentengabe, usw.)

  • Grundpflege (z.B. Körperpflege, Nahrungsaufnahme usw.)

  • Hauswirtschaftliche Versorgung (z.B. Einkaufen, Wäschewaschen, Putzen usw.).

 

Allerdings haben die Krankenkassen nicht alle die gleichen Versicherungs-grundlagen. Deshalb unterscheiden sie sich in der Bewilligung der Leistungs-übernahme. Jede ärztliche Verordnung muss entsprechend begründet werden, damit sie von der Kasse übernommen wird. Lehnt die Krankenkasse eine ärztlich verordnete Leistung ab, muß der Versicherte selbst dagegen unverzüg-lich Widerspruch einlegen, damit er diese Leistung nicht selbst bezahlen muß.

 

 

 

  1. Gesetzliche Pflegeversicherung

 

Damit jeder Mensch, egal wie pflegebedürftig er ist, weiter in seiner gewohnten Umgebung leben kann, wurde die Pflegeversicherung als Grundversorgung der Pflegebedürftigen geschaffen.

Nach dem Pflegestärkungsgesetz gelten dafür ab Januar 2017 an Stelle der bisherigen Pflegestufen die neuen 5 Pflegegrade. Wer bisher bereits eingestuft ist, wird automatisch ohne finanzielle Nachteile von seiner Pflegekasse umgestuft.

 

Leistungsübersicht der Pflegeversicherung ab Januar 2017

(maximale Leistung pro Monat)

Pflegegrade

(PG)

Sachleistung monatlich *)

(für Leistungen des Pflegedienstes)

Geldleistung monatlich *)

(Auszahlung an Versicherte zur freien Verwendung für Pflege)

1

(geringe Beeinträchtigung)

(nur Entlastungs-betrag)

(nur Entlastungs-betrag)

2

(erhebliche Beeinträchtigung)

689,-- €

316,-- €

3

(schwere Beeinträchtigung)

1.298,-- €

545,-- €

4

(schwerste Beeinträchtigung)

1.612,-- €

728,-- €

5

(schwerste Beeinträchtigung

mit besonderen Pflegeanforderungen)

1.995,-- €

901,-- €

*)Der Prozentsatz der „verbrauchten“ Sachleistungen wird mit gleichem Prozentsatz bei den Geldleistungen gekürzt.

 

Entlastungsbetrag:

In allen Pflegegraden können unabhängig von anderen Leistungen zusätz-lich monatlich bis zu 125,-- € als Entlastungsbetrag für Unterstützungs-angebote im Alltag in Anspruch genommen werden (z. B. für hauswirtschaft-liche Leistungen oder Betreuung).

 

Verhinderungspflege:

 

Außerdem kann der Pflegedienst immer dann einspringen, wenn die Person, die sonst die Pflege z.B. innerhalb der Familie übernimmt, einmal nicht kann. Das nennt sich dann im Amtsdeutsch „Verhinderungspflege“. Dazu ist nur ein formloser Antrag bei der Pflegekasse auf stundenweise Verhinderungs-pflege erforderlich.

Voraussetzungen für Leistungen für Verhinderungspflege:

  • Bestehende Einstufung in einen Pflegegrad 2 bis 5

  • Der Pflegekasse ist eine Privatperson gemeldet, die regelmäßig

    hilft und pflegt und die nun zeitweise verhindert ist

Die Pflegekasse stellt hierfür insgesamt pro Jahr 1.612,--€ für bis zu 6 Wochen zu Verfügung. Zusätzlich können bis zu maximal 806,-- € aus dem Betrag für Kurzzeitpflege hierfür eingesetzt werden, so dass sich ein Höchstbetrag von 2.418,-- € im Jahr ergibt. Dafür wird der für Kurzzeit-pflege zur Verfügung stehende Betrag entsprechend gekürzt.

 

Kurzzeitpflege:

 

In den Pflegegraden 2 bis 5 stehen pro Jahr 1.612,-- € für bis zu 8 Wochen für Kurzzeitpflege zur Verfügung. Ist der Leistungsbetrag für Verhinderungs-pflege noch nicht voll ausgeschöpft, so können diese Beträge zusätzlich für Kurzzeitpflege verwendet werden, so dass hierfür bis zu 3.224,-- € für 8 Wochen geleistet werden.

 

Reichen die Mittel aus der Pflegeversicherung nicht aus, können weitere Hilfeleistungen des Pflegedienstes privat hinzugenommen werden. Reichen die eigenen finanziellen Mittel dafür nicht aus, hilft das Sozialamt auf Antrag in bestimmten Fällen (Direktabrechnung mit Sozialamt).

Zuschüsse zu Umbaumaßnahmen:

Die Pflegekassen beteiligen sich in allen Pflegegraden an den Kosten für einen Umbau der Wohnung, in der die häusliche Pflege stattfindet. Vorausgesetzt, dadurch wird:

  • die häusliche Pflege erst möglich

  • die häusliche Pflege in erheblichem Maße erleichtert

  • eine selbstständigere Lebensweise des Pflegebedürftigen erreicht

Sind die Voraussetzungen geklärt, kann eine Wohnraumanpassung von der Pflegekasse mit bis zu 4.000,-- € pro Maßnahme unterstützt werden. Dieser Zuschuss wird ohne Einkommensprüfung gewährt. Leben mehrere Pflegebedürftige in einer Wohnung, ist der Gesamtbetrag auf 16.000 € begrenzt.

  1. Private Pflegeleistungen

Dort, wo die Kranken- und Pflegekassen ihre Grenzen ziehen, gibt es die Möglichkeit, private Leistungen beim Pflegedienst direkt zu buchen, um die selbständige Lebensführung zu Hause zu unterstützen und zu erleichtern.

 

Diese Leistungen reichen in unserem Pflegedienst von Hilfeleistungen bei der täglichen Versorgung über hauswirtschaftliche Tätigkeiten und Begleitungen bei Arztbesuchen oder kulturellen Veranstaltungen bis hin zur speziellen Beaufsichtigungen und Beschäftigungen von demenziell erkrankten Menschen und zur Ausführung von Haustieren.

Stand: Dezember 2016

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